Die Jury prämiert:
Forschungsprojekt mit Signalwirkung: KI-Gastprofessur erweitert die Fernlehre
Die Auszeichnung „Fernstudienprojekt des Jahres 2026 – KI im Fernstudium“ vergeben Jury und Verband an die AKAD University für ihr wegweisendes KI-Lehrforschungsprojekt rund um den virtuellen Gastprofessor „Valters“.
Mit der ersten KI-gestützten Antrittsvorlesung eines Gastprofessors in Europa hat die AKAD University Neuland betreten – und zugleich ein starkes Zeichen gesetzt: für verantwortungsvolle Innovation, für anwendungsnahe Forschung und für die Zukunftsfähigkeit des Fernstudiums. Im Zentrum steht kein Ersatz menschlicher Lehre, sondern ein wissenschaftlich begleitetes Experiment: Wie kann Künstliche Intelligenz sinnvoll, didaktisch fundiert und regulatorisch abgesichert in die Hochschullehre integriert werden?
Das Besondere: Der KI-Professor basiert auf dem realen Wissenschaftler Valters Kaže, dessen fachliche Expertise und akademische Persönlichkeit in ein KI-gestütztes Avatar-System überführt wurden. Studierende interagieren nicht mit einem anonymen Chatbot, sondern mit einer klar definierten akademischen Rolle – ein Ansatz, der Vertrauen schafft und Orientierung bietet. Die KI agiert dabei als jederzeit verfügbare Ergänzung im Selbststudium: zur Vertiefung von Inhalten, zur Prüfungsvorbereitung oder für organisatorische Fragen – unabhängig von Uhrzeit, Ort oder individueller Lebenssituation.
Gerade darin liegt die Stärke des Projekts: Es adressiert ein zentrales Spannungsfeld des Fernstudiums – die fehlende unmittelbare Erreichbarkeit von Lehrenden – und schafft eine niedrigschwellige, verlässliche Unterstützungsstruktur. Gleichzeitig bleibt die Rolle der menschlichen Lehrperson unberührt. Im Gegenteil: Die KI entlastet bei wiederkehrenden Aufgaben und eröffnet Freiräume für intensivere didaktische Betreuung.
Dass es sich nicht um ein reines Technologieprojekt, sondern um ein echtes Forschungsformat handelt, unterstreicht die umfassende wissenschaftliche Begleitstudie. Sie untersucht systematisch Akzeptanz, Lernwirksamkeit und Auswirkungen auf Rollenbilder innerhalb der Hochschule. Erste Ergebnisse zeigen: Studierende schätzen die permanente Verfügbarkeit und schnelle Unterstützung, während Lehrende die KI als sinnvolle Ergänzung und Impulsgeber für neue Lehrformate wahrnehmen.
Auch regulatorisch setzt das Projekt Maßstäbe. Die Umsetzung erfolgt im Einklang mit DSGVO und EU-AI-Act, ist vollständig auditierbar und eingebettet in ein internationales Forschungsnetzwerk. Ziel ist ein übertragbares Modell für den verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Hochschulbildung.
Mit diesem Ansatz beweist die AKAD University eindrucksvoll: Zukunftsweisende Bildungsforschung ist längst nicht mehr ausschließlich an Präsenzhochschulen gebunden. Fernhochschulen können nicht nur Schritt halten – sie können Innovation treiben. Das Projekt „KI-Professor Valters“ ist dafür ein überzeugendes Beispiel: mutig gedacht, wissenschaftlich fundiert und konsequent am Bedarf der Studierenden ausgerichtet.
Weitere Informationen zum Fernstudienprojekt: AKAD University
